Harald Rempt, Manipulation und Hypnose, Coaching
Thema Manipulation ein Vortrag von Harald Rempt 20.10.2006
Im Zusammenhang mit Verkauf, Psychotherapie, Hypnose und Coaching wird häufig aus berechtigtem Anliegen des Kunden, Patienten oder Klienten das Thema Manipulation genannt. Offenbar gibt es Erlebnisse und Erfahrungen, die das begründen und es ist ein wichtiges Anliegen hierüber mehr zu erfahren und wie man sich vor manipulativen Elementen schützen kann. Täglich finden wir Angebote im Internet, Werbebroschüren, Versprechungen, bekommen Anrufe über Gewinne, sehen (werbe-)fern, finden Flyer und werden umworben.Deshalb hier ein Exzerpt aus meinem Vortrag: Manipulation und Hypnose im Alltag vom 17.11.2005.
Hier geht es darum zu erkennen wann, wie und wodurch manipuliert wird. Hat man das Wissen für die Manipulationsmuster, so kann man sich auch davor schützen – und in der Tat Aufklärung ist wichtig und tut, angesichts der zunehmenden Fälle, not, zumal es eine Wissensschieflage gibt und der "Verbraucher" benachteilig ist. "Sie sparen 250 Euro".
Das Thema Manipulation bedarf neben der Definitionen im Lexikon auch das Alltagsverständnis des "ungeschulten, normalen" Menschen. Denn wer hat nicht schon selbst erlebt, dass er etwas anderes bekam das er nicht wollte. Ich selbst schließe mich dabei ein. Falls Sie erfahren wollen woran Sie erkennen können, dass es nicht mehr Ihr Wille ist und Sie möglicherweise im Inneren ein „komisches“ Gefühl haben, sollten Sie sehr achtsam sein! Sie können Ihren Verstand und Ihre Intuition (Bauchgefühl, Unbewusstes) gemeinsam nutzen. Dokumentieren Sie Ihre Gedanken schriftlich, damit Ihnen Entscheidungen Klarheit, Nachvollziehbarkeit und Sicherheit geben.Was ist Manipulation?·
Einseitige Beeinflussung ohne innere und äußere Zustimmung des Kunden / Klienten· indirektes (verdecktes Vorgehen; Sprache, Gewissen, Überzeugungen)· Böse, schlechte Absicht / Interesse; Einseitigkeit· persönlicher Vorteil des „Anbieters“ – Schaden für den anderen (keine WIN-WIN-Situation)· Druck; Verknappung (nur heute, nur noch x Stück) (zeitlich, mengenmäßig; Bsp:
Sie müssen sich jetzt entscheiden, wir haben nur noch...)·
Der Kunde / Klient will es „eigentlich“ nicht.·
Den Zustand des Kunden / Klienten ausnutzen;
Ausnutzung von Schwächen (er ist in Not oder in einer unterlegenen Position)·
Macht(missbrauch)- Asymmetrie (Informationsvorsprung)·
Entscheidungsfreiheiten werden eingeengt (keine Wahlmöglichkeiten; Worte: muss, soll, nur, „Wer A sagt muss auch B sagen“)·
schlechtes Gewissen erzeugen·
absolutistische Aussagen (nur das, das Einzige )
Grenzen der Manipulation in der Werbung / Verkauf bewusst mit Absicht eingesetzt
In der Alltagssprache treten beeinflussende Sprachmuster auf ohne bewusste Absicht.
Wir beeinflussen uns gegenseitig ohne es immer zu bemerken
Wir werden durch die Sprache und Bilder beeinflusst, da diese die Realität nur Ausschnittsweise erfasst.
Hypnose- und Trancephänomene sind alltäglich. Gilt der Satz: „Man kann nicht nicht manipulieren“. „Wir können nicht nicht beeinflussen“ ? Auch meine hier geschrieben Worte könnten als Manipulation beim Leser so ankommen. Meine Absicht für diesen Text ist es jedoch dem Leser Material zum Nachdenken zu geben, um eine Sensibilität für das Thema Manipulation zu bekommen. Entscheiden kann er das nur selbst.Wesentlich erscheint mir welche Absicht / Interesse / Bedürfnis hinter einem Angebot steht. Insbesondere, wenn jemand recht haben will – Mit welchem Recht eigentlich?
Einnahme vonGegenmittel:
Transparenz (veröffentlichen, den Weg aufzeigen, Klarheit, Verständnis)
Alternativen, Wahlmöglichkeiten erfragen
Information holen , Zweitmeinungen
Fragen stellen; mit anderen Sprechen
Zeit geben, nehmen
Kritisierbarkeit des Produktes, Services
Einwände äußern können, diese werden ernst genommen
Entscheidung liegt beim Käufer / Klienten
Selbstbestimmung versus Fremdbestimmung
Die Wahlmöglichkeiten erhöhen.
Prüfen, ob der Service, das Produkt mir und meinen "Lieben" langfristig Vorteile bietet, so dass ich bereit bin das Geld zu zahlen?
Ist es eine Win-Win – Beziehung?
An was erkennen Sie das?
Auf Körpersignale achten (Nutzen des Verstandes und der „Intuition“Sich selbst fragen:
(Ansatz der Ökologie)„Ist es genau das was ich will?“,
“Welche Konsequenzen hat meine Entscheidung für mich und andere relevanten Menschen?“
“Gibt es irgendwelche Nachteile?““Was muss ich dafür aufgeben?“
“Ist die Lösung ein „Engpass“, oder entstehen weiter Möglichkeiten?“
Wie überdauernd ist die Lösung?“ (zeitliche Komponente)
Kriterien eines integeren Coaches / Therapeuten?
Das Ziel des Klienten steht im Vordergrund sieht den Patienten / Klienten als gleichwertigen Menschen mit all seinen KompetenzenVerschwiegenheit, Vertrauen
Er erörtert auch die Konsequenzen und Auswirkungen einer Entscheidung des Klienten
Der Coach / Therapeut bildet sich laufend fort und ist regelmäßig selbst in Supervision
Er ist hat finanzielle, materielle, soziale und emotionale Unabhängigkeit
Er ist lebenstauglich und selbst Krisenerfahren
Er veröffentlicht seine Philosophie (Arbeitsweise, Grenzen, Ethik, Weltbild, Menschenbild) und handelt danach. (Walk what you talk)
Erstgespräche sind kostenfrei – klären Anliegen, Kompetenz und Rahmenbedingungen, etvl. Kostenlose Probestunden sind möglich.
In diesem Sinne es ein Denkangebot zum Thema Manipulation, das auch Einwände wertschätzt. Habe ich nun manipuliert? Meine ehrliche Absicht war, Ihnen neue Perspektiven zu erschließen und Hinweise darauf zu liefern woran Sie erkennen können was Manipulation ist und wie Sie sich schützen können.
Politisch und auf anderen Ebenen gibt es hier eine Menge zu tun:
Aufklärung, Verbraucherschulung, staatlich-rechtlicher Handlungsbedarf.
Ich wünsche Ihnen eine gute Wahrnehumung und Intuition und gute Entscheidungen und einen maximalen Schutz vor Manipulation und hoffe, dass Sie diese Informationen für sich gut nutzen können.
Ihr harald Rempt
Harald Rempt, Praxis für Psychotherapie & Coaching, 91217 Hersbruck
http://www.haraldrempt.wavez.at/ E-Mail: harald.rempt@t-online.de
Raum und Zeit für Lösungen
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Donnerstag, 6. September 2007
Spiegel Leserbrief zum Thema "Gefühltes Wissen"
Leserbrief zum Spiegel-Thema: Gefühltes Wissen (Nr. 15/ 10.04.06) Mit den beiden Berichten: „Stimme aus dem Nichts“ (Seite 158) und „Noch mal mit Gefühl“ (Seite 168)LeserbriefGerade zur richtigen Zeit wo sich Sigmund Freud`s Geburtstag zu 150. Mal jährt entdeckt man erneut das Unbewusste, die Intuition und Emotion und man spürt die starke Macht an der täglichen Diskrepanz zwischen „ICH will ... und ...ES geschieht.“
Heimlich wünschen sich Führungskräfte mehr „Softfacts“ (siehe Diagramm) sprich mehr soziale und emotionale Kompetenzen. Die Hirnforscher wie A. Damasio zeigen uns, dass unser Wissen über das Unbewusste am Anfang steht.Milton Erickson, Arzt und Hypnosetherapeut – ein Pragmatiker des Unbewussten sagte einmal: „trust your unconcions mind“. Seine Sprachmuster (Milton-Modell im NLP) wirken selbst gegen den Widerstand!
Die Philosophie einst die Vermittlerin zwischen des Wissens-Disziplinen entdeckt jetzt die Gefühle und das Unbewusste ..und die Ethik? Es ist nicht das „Entweder oder“ sondern das „Sowohl als auch“ nämlich das kooperative Zusammenspiel von Bewusst-kognitivem und dem Unbewussten.Neuromarketing braucht beim Verbraucher Aufklärung und einen Schutz gegen Tricks und Manipulation wie in der UN-Charta und auch durch den Mediziner Elger gut erkannt.
Harald Rempt, Heilpraktiker Psychotherapie HpG, und Hypnose-Therapeut.
Literatur, Hintergrund und Anmerkungen:Siegmund Freudhatte sich mit Hypnose beschäftigt und ließ dann davon ab. War das die Abkehr von der Erforschung des Unbewussten?
Der Spiegel, 9.Jahrgang Nr. 25 15.Juni 1955, Seite 39, Zur gesunden Skepsis des inneren:
„Ich spürte sogleich, dass etwas nicht richtig ist.“Milton Erickson,war Arzt und Hypnosetherapeut. Er brachte mit seiner permissiven Art Hypnose und die Arbeit mit dem Unbewussten pragmatisch ein. (siehe auch Milton-Erickson-Gesellschaft)Seine Sprachmuster, das sogenannte Milton-Modell wurde von dem Linguisten John Grinder und dem Informatiker Richard Bandler systemisch erfasst. (Beide Begründer des NLP)Noam Chomskyhat in den fünfziger und sechziger Jahren Regeln Transformations-Grammatik erstellt und entdeckt, dass es eine Sprache eine Oberflächenstruktur und eine Tiefenstruktur besitzt.
Die Oberflächenstruktur lässt sich mit dem Meta-Frage-Modell (NLP) hinterfragen um zu tieferen Schichten der Wahrnehmung zu gelangen.Alfred Korzybski,Sprachphilosoph, 1933 sein Hauptwerk "Science and Sanity", Der Ausgangspunkt Korzybskis Überlegungen besteht aus zwei Teilen, die beide in dem Landkartensatz zusammengefaßt wurden. Er lautet:
"Eine Landkarte ist nicht das Gebiet, das sie repräsentiert, aber wenn sie korrekt ist, ist sie in ihrer Struktur der Struktur des Gebietes gleich (oder ähnlich), worin ihre Brauchbarkeit begründet ist" (Korzybski 1933).
Gunther Schmidt,Buch: Liebesaffäre zwischen Problem und Lösung; Hypnosystemisches Arbeiten...Entscheidungen fallen im Limbischen System des Gehirn (S 47). Sich selbst organisierende Prozesse (Autopoiese S 50).
Bereits kleinste Organismen wissen wann es zu heiß oder zu kalt ist und gehen dann in Bewegung zum Ort des besten Überlebens.Vance Packard,Buch: Die geheimen Verführer, 1957. Legte bereits offen dar wie sich die Wirtschaft der Psychologie bedient um den Absatz zu steigern.Harald Rempt,Vortrag: Hypnose und Manipulation 2005
Wolfgang Walker, Buch: Abenteuer Kommunikation (Beschreibung von Milton Erickson und seinem pragmatischen Arbeiten mit dem UnbewusstenVon:Harald Rempt,Heilpraktiker Psychotherapie HpG, Hypnose-Therapeut, NLP-Therapeut, NLP-Coach, Buchautor "Gespräche Mit-Wirkung"E-Mail: harald.rempt@t-online.dehttp://www.haraldrempt.wave.at/
Leserbrief zum Spiegel-Thema: Gefühltes Wissen (Nr. 15/ 10.04.06) Mit den beiden Berichten: „Stimme aus dem Nichts“ (Seite 158) und „Noch mal mit Gefühl“ (Seite 168)LeserbriefGerade zur richtigen Zeit wo sich Sigmund Freud`s Geburtstag zu 150. Mal jährt entdeckt man erneut das Unbewusste, die Intuition und Emotion und man spürt die starke Macht an der täglichen Diskrepanz zwischen „ICH will ... und ...ES geschieht.“
Heimlich wünschen sich Führungskräfte mehr „Softfacts“ (siehe Diagramm) sprich mehr soziale und emotionale Kompetenzen. Die Hirnforscher wie A. Damasio zeigen uns, dass unser Wissen über das Unbewusste am Anfang steht.Milton Erickson, Arzt und Hypnosetherapeut – ein Pragmatiker des Unbewussten sagte einmal: „trust your unconcions mind“. Seine Sprachmuster (Milton-Modell im NLP) wirken selbst gegen den Widerstand!
Die Philosophie einst die Vermittlerin zwischen des Wissens-Disziplinen entdeckt jetzt die Gefühle und das Unbewusste ..und die Ethik? Es ist nicht das „Entweder oder“ sondern das „Sowohl als auch“ nämlich das kooperative Zusammenspiel von Bewusst-kognitivem und dem Unbewussten.Neuromarketing braucht beim Verbraucher Aufklärung und einen Schutz gegen Tricks und Manipulation wie in der UN-Charta und auch durch den Mediziner Elger gut erkannt.
Harald Rempt, Heilpraktiker Psychotherapie HpG, und Hypnose-Therapeut.
Literatur, Hintergrund und Anmerkungen:Siegmund Freudhatte sich mit Hypnose beschäftigt und ließ dann davon ab. War das die Abkehr von der Erforschung des Unbewussten?
Der Spiegel, 9.Jahrgang Nr. 25 15.Juni 1955, Seite 39, Zur gesunden Skepsis des inneren:
„Ich spürte sogleich, dass etwas nicht richtig ist.“Milton Erickson,war Arzt und Hypnosetherapeut. Er brachte mit seiner permissiven Art Hypnose und die Arbeit mit dem Unbewussten pragmatisch ein. (siehe auch Milton-Erickson-Gesellschaft)Seine Sprachmuster, das sogenannte Milton-Modell wurde von dem Linguisten John Grinder und dem Informatiker Richard Bandler systemisch erfasst. (Beide Begründer des NLP)Noam Chomskyhat in den fünfziger und sechziger Jahren Regeln Transformations-Grammatik erstellt und entdeckt, dass es eine Sprache eine Oberflächenstruktur und eine Tiefenstruktur besitzt.
Die Oberflächenstruktur lässt sich mit dem Meta-Frage-Modell (NLP) hinterfragen um zu tieferen Schichten der Wahrnehmung zu gelangen.Alfred Korzybski,Sprachphilosoph, 1933 sein Hauptwerk "Science and Sanity", Der Ausgangspunkt Korzybskis Überlegungen besteht aus zwei Teilen, die beide in dem Landkartensatz zusammengefaßt wurden. Er lautet:
"Eine Landkarte ist nicht das Gebiet, das sie repräsentiert, aber wenn sie korrekt ist, ist sie in ihrer Struktur der Struktur des Gebietes gleich (oder ähnlich), worin ihre Brauchbarkeit begründet ist" (Korzybski 1933).
Gunther Schmidt,Buch: Liebesaffäre zwischen Problem und Lösung; Hypnosystemisches Arbeiten...Entscheidungen fallen im Limbischen System des Gehirn (S 47). Sich selbst organisierende Prozesse (Autopoiese S 50).
Bereits kleinste Organismen wissen wann es zu heiß oder zu kalt ist und gehen dann in Bewegung zum Ort des besten Überlebens.Vance Packard,Buch: Die geheimen Verführer, 1957. Legte bereits offen dar wie sich die Wirtschaft der Psychologie bedient um den Absatz zu steigern.Harald Rempt,Vortrag: Hypnose und Manipulation 2005
Wolfgang Walker, Buch: Abenteuer Kommunikation (Beschreibung von Milton Erickson und seinem pragmatischen Arbeiten mit dem UnbewusstenVon:Harald Rempt,Heilpraktiker Psychotherapie HpG, Hypnose-Therapeut, NLP-Therapeut, NLP-Coach, Buchautor "Gespräche Mit-Wirkung"E-Mail: harald.rempt@t-online.dehttp://www.haraldrempt.wave.at/
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