Samstag, 29. September 2007

Flaschenpost

Tipps und Übungen von Harald Rempt 29.9.2007

Wenn Sie ein Anliegen haben, das Sie berührt und wovon Sie denken, dass es wert ist hier veröffentlicht zu werden, können Sie mir eine E-Mail schreiben.

Flaschenpost - Message in a Bottle
(Filmtitel und auch ein Song von Sting)

1. Gehe an ein fließendes Gewässer - nimm einen Zettel, Stift und eine verschließbare Flasche mit.

2. Nachdem du Ruhe und angenehmes spürst finde ein Bild, einen Gedanken einen Wort, einen Satz oder ein Gefühl aus dem du den Spruch für den Zettel findest - nimm das erste was dir gewahr wird und schreibe es auf den Zettel.

3. Stecke den Zettel in die Flasche, verschließe sie und setze sie in das Wasser.Wenn du magst schreib deine Adresse drauf.

4. Wie wäre es, wenn du diese Flaschenpost bekämst? Was würde dir dieser Text bedeuten? Immerhin ist es auch ein Teil von dir - oder?

Wenn man sich mit etwas beschäftigt, wie ich mit der "Flaschenpost", kommt einem manchmal was entgegen. Wer es gern bequem hat, kann virutell Flaschenpost senden - sogar an einen Empfänger. (der kann sogar ich selbst als Sender sein!)
http://www.sparkassen-finanzinfo.de/praemienrente/post.html
Für den Inhalt des LINKS bin ich nicht verantwortlich!

Harald Rempt, Praxis für Psychotherapie & Coaching,
Raum und Zeit für Lösungen Harald Rempt, 91217 Hersbruck
E-Mail: harald.rempt@t-online.de
www.haraldrempt.wavez.at/

Donnerstag, 6. September 2007

Lösungen (er-)finden von Harald Rempt 6.9.2007

Lösungen (er-)finden Harald Rempt

Harald Rempt, Praxis für Psychotherapie & Coaching,
Raum und Zeit für Lösungen Harald Rempt, 6.September 2007
91217 Hersbruck
E-Mail: harald.rempt@t-online.de
http://www.haraldrempt.wavez.at/

Ressource-Fragen
1. Wie verbringen Sie gerne meistens Ihre Zeit?
2. Worin sind Sie gut?
3. WAS und WER ist Ihnen wichtig?
4. Was (wert-)schätzen Sie selbst an sich?
5. Was (wert-)schätzen bedeutsame Andere an Ihnen?
6. Wie können Sie sich selbst stärken? (Empower)
7. Welche Komplimente können Sie sich selbst machen?
8. Wie werden Sie sich Belohnen? – einfach dafür, weil Sie sind!
9. Welche Botschaft / Information haben Sie an sich selbst?

ZITAT:
"Wenn verschiedene Menschen unterschiedliche Wahrnehmungen zur selben Sache haben, dann gibt es scheinbar verschiedene Sichtweisen, Bedutungen und Perspektiven. Daher obliegt es auch demjenigen der die Wahrnehmung bzw. Wahrgebung macht, die Verantwortung für nützlichste Wahrgebung zu übernehmen." hr

Wahrnehmung ist eine Sache der Perspektive. hr

Wenn die Wahrnehmung geändert wird sehe ich auch etwas anderes. Harald Rempt. 9/2007

Seeing is believing – Sehen ist glauben.[1]


Ziele und Vorstellung
1. Wie geht es Ihnen? Subjektives Wohlfühlgefühl (swfg)
(-10 ist weniger gut, 10 = hervorragend)

-10 -5 0 +5 +10

2. Hier eine außergewöhnliche Wunderfrage:
Stellen Sie sich vor, während Sie heute nacht schlafen geschieht ein Wunder. Das Wunder besteht darin, das Ihre Probleme gelöst sind. Allerdings wissen Sie nicht, dass das Wunder geschehen ist, weil Sie schlafen.
Wenn Sie früh aufwachen – was wird dann anders sein? (ausmalen) Was noch...?

3. Was würden Sie als erstes bemerken? Was würden andere an Ihnen bemerken, was anders ist?

4. Wie können Sie mehr von dem tun was funktioniert? (Mehr vom selben)

5. Was muss geschehen, dass das in Zukunft häufiger geschieht?Was wäre der erste kleine Schritt?

6. Was könnten Sie tun, um auf der Skala einen Punkt nach oben zu kommen?

Und wenn etwas nicht funktioniert, dann tu etwas anderes – irgendwas anderes.

[1] De Jong, Peter, Berg, Insoo Kim, Lösungen (er-)finden

Harald Rempt
91217 Hersbruck
E-Mail: harald.rempt@t-online.de
http://www.haraldrempt.wavez.at/

Kommunikation und NLP – Wie wir Wahrgeben und die Welt konstruieren

Kommunikation und NLP – Wie wir Wahrgeben und die Welt konstruieren "nörgeln"

A spricht mit B und B interpretiert es so, dass er zu sich sagt: „A „nörgelt“.
A ist ein Mitarbeiter von B.

Was ist die positive Absicht von A?(Sein Gefühl über einen Missstand ausdrücken, ...)
Welche negativen Bezeichnungen gibt es für nörgeln?(mosern, sottern, beschweren, klagen, schlecht machen...)nörgeln

Reframing: Welche positiven Bezeichnungen können benannt werden?
(Verbesserer, Schützen vor Fehler, Feedback geben, auf eine Schieflage hinweisen, Anliegen, Klage, Beschwerde, Thema ...)

Welche Vorteile gibt, wenn sich A an B wenden kann?

Welches Bedürfnis / Interesse hat A? (A befragen)(Unzufriedenheit ...)

Welche Kompetenzen zeigt A dadurch?(Vertrauen zu B, macht auf Fehler aufmerksamZeitlicher Aspekt: „nörgelt“ er immer?

Welche Vorteile oder welchen Nutzen gibt es, dass sich A mit seinem „Anliegen“ an B wendet?
Welche Nachteile gibt es, wenn sich A an B wendet?

Was ist A wichtig?(Es jemand relevanten sagen zu können, ...)

Was ist der inhaltliche Teil den A vermitteln will?Kontext / situativer Aspekt.

In welchem Kontext nörgelt er bzw. nörgelt er nicht?

Welche Bedeutung ist fest gekoppelt bei B?
Z. B.: „A will Stimmung abgeben“, Will B ärgern!

Welche Konsequenzen gibt es, wenn nur eine Bedeutung gibt die interpretiert wird?

Was ist „nörgeln“?

An was ist das sinnspezifisch zu erkennen?

Wie kann die „Beschwerde / das Anliegen von A in ein Ziel(e) transformiert werden?

Welche Ressourcen braucht A?

Welche Bedeutung kann es noch haben? (Möglichkeiten)

Welche Konsequenzen hat es, wenn es keine feste Koppelung, sondern mehrere Möglichkeiten von Bedeutungen gibt?

Was will A nicht?Welche Rolle hat A?

Welche Ressourcen benötigt A, welche (Führungsaufgabe!) B?

Welches Bedürfnis hat B? (Selbsmanagement ist eine zu priorisierende Führungsaufgabe)

Welche Haltung, Einstellung hat A gegenüber B?

Wie kann die Identität vom Verhalten getrennt werden?(Nörgler – er nörgelt)

Welche Rolle(n) hat B?

Welche Gefühle und Emotionen hat A?

Welche Gefühle und Emotionen hat B?

Was brachte B dazu das „Etikett“ „nörgeln“ an A zu verleihen?(„Er will mich ärgern.“=feste Koppelung)

Wie kann B einen Arbeitsauftrag an A formulieren (Tipp: von A formulieren lassen.)?

„Was ist Ihr Ziel?“
„Was wollen Sie erreichen?
Wie wäre es, wenn B denkt A könne sich nicht anders artikulieren als zu „nörgeln“?
Wie bezeichnet negativ B A?(Er ist ein „Nörgler“= Identitäsebene!)

Trennung Identität und Verhalten (gehört es zur Identität von A, dass er ein Nörgler ist? Was noch?)

Wie ist die „Betriebstemperatur“?
Bei welcher „Temperatur“ ergeben sich Lösungen? / Zielformulierungen

Was unterstellt B A negatives?

Welche Wahrnehmungen sind aus der Perspektive von A zu erkennen?

Was wertschätzt B an A?

Was wertschätzt A an B?

Wie bezeichnet B A positiv auf der Identitätsebene?(Denker, Kritiker, Fehlerverhinderer, Verbesserer...)

Wie kann die richtige Betriebstemperatur hergestellt werden?

Was kann B A positives unterstellen?

Welche Wahrnehmungen gibt es aus der Perspektive von B?

Wo kann B die Kompetenz von A nutzen?Wie würde A B bezeichnen? (Vorannahme- / +)In welchem größeren KONTEXT steht das ganze?

Was bringt A B dazu, damit er sagt: „er nörgelt“?

Welche Wahrnehmungen und Informationen ergeben sich aus der META-Perspektive

Welcher Zustand ist für B ressourcevoll und wie kann er das erreichen?

Welcher Zustand ist für eine Lösungs- bzw. Zielorientierung für A hilfreich und wie kann B in dahinführen?

Was kann B an A wertschätzen, dass er mit seinem Anliegen gerade zu B kommt?

Wie kann B A verstehen?(Pacing)

Wie kann B A zur Artikulation führen, so dass A ein Ziel aus seiner „Beschwerde“ entwickelt?(Wie-Frage stellen, Leading, Vorstellung über Lösungen / Ziele entwickeln ...)

Nörgeln A spricht mit B und B interpretiert es so, dass er zu sich sagt: „A „nörgelt“. A ist ein Mitarbeiter von B.„nörgeln“ kann als Ausdruck eines nicht wohlgeformter Wunsch / Ziel verstanden werden. Scheinbar hat A (Sender) in dieser Situation keine andere Möglichkeit, vielleicht bedingt durch ein emotional „hochgekochtes“ Erlebnis zu reagieren.

(Betriebstemperatur zu hoch, Stress) B seinerseits lässt sich von den negativen Emotionen von A „anstecken“ oder ist jetzt vielleicht unter Zeitdruck und hat deswegen momentan kaum Zugänge zu seinen Ressourcen und Möglichkeiten. Er reagiert mit einer festen Reiz-Reaktionskoppelung und einer interpretierten Bedeutungsgebung und sagt zu sich: „A nörgelt“.

Will man den Kommunikationsprozess verstehen ist es von Vorteil diesen aus einer übergeordneten Position der Außenperspektive (Meta-Kommunikation) wahrzunehmen, durch Fragen Informationen zu sammeln und aus diesem ein Feedback für Verbesserung der Kommunikation für zukünftige Ereignisse dieser Art zu erreichen.Folgende Fragen können hilfreich sein:

Woran ist sinnspezifisch zu erkennen was nörgeln ist? (Wahrnehmung aus Verhaltensbeobachtungen, Strategien; Was sehen, hören, fühlen wir?
Wie ist der Ablauf / Prozess --> Was ist inhaltlich und nonverba zu beobachten?)

Welche negativen Beschreibungen können wir statt nörgeln noch geben?

Welche positiven Beschreibung gibt es für nörgeln? (Reframing – Umdeutungen)

Was ist die positive Absicht von A steht dahinter?

Was ist A wichtig dabei? (Wert; an was zu erkennen?)
Welche Bedürfnisse hat A bzw. will er vermitteln?

Welches inhaltliche Anliegen hat A?
Wie wirken auf B die verschieden Beschreibungen : nörgeln, Feedback, Anliegen, Beschwerden ...?
Wie können wir auf A reagieren (Pacing / Matching, Verstehen, Hintergrund)

Welche Vorteile gibt es, wenn sich B an A wendet?
Was könnte geschehen, wenn sich A nicht mehr bei B nörgeln könnte?
Welche Kompetenzen zeigt A? Relativierung: nörgelt A immer? (zeitlich) In welchem Kontext / Situation nörgelt A?

Wann und in welchem Kontext nörgelt A nicht?Welche Nachteile könnte es geben wenn A sich an B wendet?Ist es der richtig Ort, bzw. Zeitpunkt?

Was kann B wertschätzen, dass sich A an ihn wendet?
Was sind die Bedürfnisse von B?
Was ist B dabei wichtig? (Wert, an was kann er es erkennen?)

Welche Bedeutung ist fest gekoppelt bei B? (feste Reiz-Reaktion) Was ist der Hintergrund / Geschichte?
Welche Konsequenzen entstehen, wenn B eine Bedeutung zu A interpretiert?
Welche Konsequenzen hätte es, wenn es mehrere Interpretationsmöglichkeiten zu A`s
Verhalten gäbe?

Welche Reaktions-Möglichkeiten entstünden?
Was würde es bei B ändern, wenn er wüsste, dass A sich momentan nicht anders artikulieren könnte.
Wie kann die „Beschwerde“ von A in eine Zielformulierung transformiert werden?
Welche Ressourcen benötigen A und B um aus der „Beschwerde“ ein Ziel zu formulieren?
Welche Rolle hat A, welche Rolle hat B?
Welche Haltung bzw. Einstellung von B gegenüber A fördern eine Lösungsorientierung?

Wie kann B einen Arbeitsauftrag von A formulieren lassen, den A ausführt und seiner „Beschwerde“ Abhilfe verschafft.
Was brachte B dazu A das Etikett „nörgeln“ zu verleihen? Welches "Ettiket" wäre jetzt nützlich?
Welche Gefühle sind bei B und A vorhanden. Welche tragen zu einer Lösung bei?
Wie kann B einen ressourcevollen Zustand erreichen?Wie kann B bei A einen ressourcevollen Zustand erreichen?

Wenn B sagt A sei ein Nörgler, so hebt er das Verhalten auf die Identitätsebene.
Was ist A noch, unter dem Aspekt einer Ressource-Brille?
Wie kann B die Identität vom Verhalten trennen?

Wie kann sich B in die Lage von A versetzen und ihn besser zu verstehen? (Du-Position)
Was kann B für sich tun?
Welche Ressourcen benötigt er, um ein Ziel zu erreichen? (Selbstmangement)
Welche Informationen können aus der Außen-Perspektive (META-Perspektive) gewonnen werden?
Wo kann B die Kompetenzen von A nutzen und ihn entsprechend einsetzen?
Was kann B an A wertschätzen? und was kann B an sich selbst wertschätzen?
In welchem größeren Kontext steht das Ganze?

Was wäre der erste kleine Schritt seinem Ziel ein bisschen näher zu kommen?
Zitat: Wenn Sie das machen, was Sie immer machen, bekommen Sie wahrscheinlich das selbe.
Also: Wenn etwas nicht funktioniert, machen Sie etwas anders - irgendwas! ... und dann mehr vom Selben was funktioniert.

Harald Rempt, 27.08.2007

Harald Rempt, Praxis für Psychotherapie & Coaching
91217 Hersbruck
www.haraldrempt.wavez.at
E-Mail: harald.rempt@t-online.de
Raum und Zeit für Lösungen

Manipulation und Hypnose, Harald Rempt

Harald Rempt, Manipulation und Hypnose, Coaching

Thema Manipulation ein Vortrag von Harald Rempt 20.10.2006

Im Zusammenhang mit Verkauf, Psychotherapie, Hypnose und Coaching wird häufig aus berechtigtem Anliegen des Kunden, Patienten oder Klienten das Thema Manipulation genannt. Offenbar gibt es Erlebnisse und Erfahrungen, die das begründen und es ist ein wichtiges Anliegen hierüber mehr zu erfahren und wie man sich vor manipulativen Elementen schützen kann. Täglich finden wir Angebote im Internet, Werbebroschüren, Versprechungen, bekommen Anrufe über Gewinne, sehen (werbe-)fern, finden Flyer und werden umworben.Deshalb hier ein Exzerpt aus meinem Vortrag: Manipulation und Hypnose im Alltag vom 17.11.2005.

Hier geht es darum zu erkennen wann, wie und wodurch manipuliert wird. Hat man das Wissen für die Manipulationsmuster, so kann man sich auch davor schützen – und in der Tat Aufklärung ist wichtig und tut, angesichts der zunehmenden Fälle, not, zumal es eine Wissensschieflage gibt und der "Verbraucher" benachteilig ist. "Sie sparen 250 Euro".

Das Thema Manipulation bedarf neben der Definitionen im Lexikon auch das Alltagsverständnis des "ungeschulten, normalen" Menschen. Denn wer hat nicht schon selbst erlebt, dass er etwas anderes bekam das er nicht wollte. Ich selbst schließe mich dabei ein. Falls Sie erfahren wollen woran Sie erkennen können, dass es nicht mehr Ihr Wille ist und Sie möglicherweise im Inneren ein „komisches“ Gefühl haben, sollten Sie sehr achtsam sein! Sie können Ihren Verstand und Ihre Intuition (Bauchgefühl, Unbewusstes) gemeinsam nutzen. Dokumentieren Sie Ihre Gedanken schriftlich, damit Ihnen Entscheidungen Klarheit, Nachvollziehbarkeit und Sicherheit geben.Was ist Manipulation?·
Einseitige Beeinflussung ohne innere und äußere Zustimmung des Kunden / Klienten· indirektes (verdecktes Vorgehen; Sprache, Gewissen, Überzeugungen)· Böse, schlechte Absicht / Interesse; Einseitigkeit· persönlicher Vorteil des „Anbieters“ – Schaden für den anderen (keine WIN-WIN-Situation)· Druck; Verknappung (nur heute, nur noch x Stück) (zeitlich, mengenmäßig; Bsp:
Sie müssen sich jetzt entscheiden, wir haben nur noch...)·
Der Kunde / Klient will es „eigentlich“ nicht.·
Den Zustand des Kunden / Klienten ausnutzen;
Ausnutzung von Schwächen (er ist in Not oder in einer unterlegenen Position)·
Macht(missbrauch)- Asymmetrie (Informationsvorsprung)·
Entscheidungsfreiheiten werden eingeengt (keine Wahlmöglichkeiten; Worte: muss, soll, nur, „Wer A sagt muss auch B sagen“)·
schlechtes Gewissen erzeugen·
absolutistische Aussagen (nur das, das Einzige )
Grenzen der Manipulation in der Werbung / Verkauf bewusst mit Absicht eingesetzt
In der Alltagssprache treten beeinflussende Sprachmuster auf ohne bewusste Absicht.
Wir beeinflussen uns gegenseitig ohne es immer zu bemerken
Wir werden durch die Sprache und Bilder beeinflusst, da diese die Realität nur Ausschnittsweise erfasst.

Hypnose- und Trancephänomene sind alltäglich. Gilt der Satz: „Man kann nicht nicht manipulieren“. „Wir können nicht nicht beeinflussen“ ? Auch meine hier geschrieben Worte könnten als Manipulation beim Leser so ankommen. Meine Absicht für diesen Text ist es jedoch dem Leser Material zum Nachdenken zu geben, um eine Sensibilität für das Thema Manipulation zu bekommen. Entscheiden kann er das nur selbst.Wesentlich erscheint mir welche Absicht / Interesse / Bedürfnis hinter einem Angebot steht. Insbesondere, wenn jemand recht haben will – Mit welchem Recht eigentlich?

Einnahme vonGegenmittel:
Transparenz (veröffentlichen, den Weg aufzeigen, Klarheit, Verständnis)
Alternativen, Wahlmöglichkeiten erfragen
Information holen , Zweitmeinungen
Fragen stellen; mit anderen Sprechen
Zeit geben, nehmen
Kritisierbarkeit des Produktes, Services
Einwände äußern können, diese werden ernst genommen
Entscheidung liegt beim Käufer / Klienten
Selbstbestimmung versus Fremdbestimmung
Die Wahlmöglichkeiten erhöhen.
Prüfen, ob der Service, das Produkt mir und meinen "Lieben" langfristig Vorteile bietet, so dass ich bereit bin das Geld zu zahlen?

Ist es eine Win-Win – Beziehung?
An was erkennen Sie das?
Auf Körpersignale achten (Nutzen des Verstandes und der „Intuition“Sich selbst fragen:
(Ansatz der Ökologie)„Ist es genau das was ich will?“,
“Welche Konsequenzen hat meine Entscheidung für mich und andere relevanten Menschen?“
“Gibt es irgendwelche Nachteile?““Was muss ich dafür aufgeben?“
“Ist die Lösung ein „Engpass“, oder entstehen weiter Möglichkeiten?“
Wie überdauernd ist die Lösung?“ (zeitliche Komponente)

Kriterien eines integeren Coaches / Therapeuten?
Das Ziel des Klienten steht im Vordergrund sieht den Patienten / Klienten als gleichwertigen Menschen mit all seinen KompetenzenVerschwiegenheit, Vertrauen
Er erörtert auch die Konsequenzen und Auswirkungen einer Entscheidung des Klienten
Der Coach / Therapeut bildet sich laufend fort und ist regelmäßig selbst in Supervision
Er ist hat finanzielle, materielle, soziale und emotionale Unabhängigkeit

Er ist lebenstauglich und selbst Krisenerfahren
Er veröffentlicht seine Philosophie (Arbeitsweise, Grenzen, Ethik, Weltbild, Menschenbild) und handelt danach. (Walk what you talk)
Erstgespräche sind kostenfrei – klären Anliegen, Kompetenz und Rahmenbedingungen, etvl. Kostenlose Probestunden sind möglich.

In diesem Sinne es ein Denkangebot zum Thema Manipulation, das auch Einwände wertschätzt. Habe ich nun manipuliert? Meine ehrliche Absicht war, Ihnen neue Perspektiven zu erschließen und Hinweise darauf zu liefern woran Sie erkennen können was Manipulation ist und wie Sie sich schützen können.
Politisch und auf anderen Ebenen gibt es hier eine Menge zu tun:
Aufklärung, Verbraucherschulung, staatlich-rechtlicher Handlungsbedarf.

Ich wünsche Ihnen eine gute Wahrnehumung und Intuition und gute Entscheidungen und einen maximalen Schutz vor Manipulation und hoffe, dass Sie diese Informationen für sich gut nutzen können.

Ihr harald Rempt

Harald Rempt, Praxis für Psychotherapie & Coaching, 91217 Hersbruck
http://www.haraldrempt.wavez.at/ E-Mail: harald.rempt@t-online.de
Raum und Zeit für Lösungen
Spiegel Leserbrief zum Thema "Gefühltes Wissen"

Leserbrief zum Spiegel-Thema: Gefühltes Wissen (Nr. 15/ 10.04.06) Mit den beiden Berichten: „Stimme aus dem Nichts“ (Seite 158) und „Noch mal mit Gefühl“ (Seite 168)LeserbriefGerade zur richtigen Zeit wo sich Sigmund Freud`s Geburtstag zu 150. Mal jährt entdeckt man erneut das Unbewusste, die Intuition und Emotion und man spürt die starke Macht an der täglichen Diskrepanz zwischen „ICH will ... und ...ES geschieht.“

Heimlich wünschen sich Führungskräfte mehr „Softfacts“ (siehe Diagramm) sprich mehr soziale und emotionale Kompetenzen. Die Hirnforscher wie A. Damasio zeigen uns, dass unser Wissen über das Unbewusste am Anfang steht.Milton Erickson, Arzt und Hypnosetherapeut – ein Pragmatiker des Unbewussten sagte einmal: „trust your unconcions mind“. Seine Sprachmuster (Milton-Modell im NLP) wirken selbst gegen den Widerstand!

Die Philosophie einst die Vermittlerin zwischen des Wissens-Disziplinen entdeckt jetzt die Gefühle und das Unbewusste ..und die Ethik? Es ist nicht das „Entweder oder“ sondern das „Sowohl als auch“ nämlich das kooperative Zusammenspiel von Bewusst-kognitivem und dem Unbewussten.Neuromarketing braucht beim Verbraucher Aufklärung und einen Schutz gegen Tricks und Manipulation wie in der UN-Charta und auch durch den Mediziner Elger gut erkannt.

Harald Rempt, Heilpraktiker Psychotherapie HpG, und Hypnose-Therapeut.

Literatur, Hintergrund und Anmerkungen:Siegmund Freudhatte sich mit Hypnose beschäftigt und ließ dann davon ab. War das die Abkehr von der Erforschung des Unbewussten?
Der Spiegel, 9.Jahrgang Nr. 25 15.Juni 1955, Seite 39, Zur gesunden Skepsis des inneren:
„Ich spürte sogleich, dass etwas nicht richtig ist.“Milton Erickson,war Arzt und Hypnosetherapeut. Er brachte mit seiner permissiven Art Hypnose und die Arbeit mit dem Unbewussten pragmatisch ein. (siehe auch Milton-Erickson-Gesellschaft)Seine Sprachmuster, das sogenannte Milton-Modell wurde von dem Linguisten John Grinder und dem Informatiker Richard Bandler systemisch erfasst. (Beide Begründer des NLP)Noam Chomskyhat in den fünfziger und sechziger Jahren Regeln Transformations-Grammatik erstellt und entdeckt, dass es eine Sprache eine Oberflächenstruktur und eine Tiefenstruktur besitzt.

Die Oberflächenstruktur lässt sich mit dem Meta-Frage-Modell (NLP) hinterfragen um zu tieferen Schichten der Wahrnehmung zu gelangen.Alfred Korzybski,Sprachphilosoph, 1933 sein Hauptwerk "Science and Sanity", Der Ausgangspunkt Korzybskis Überlegungen besteht aus zwei Teilen, die beide in dem Landkartensatz zusammengefaßt wurden. Er lautet:

"Eine Landkarte ist nicht das Gebiet, das sie repräsentiert, aber wenn sie korrekt ist, ist sie in ihrer Struktur der Struktur des Gebietes gleich (oder ähnlich), worin ihre Brauchbarkeit begründet ist" (Korzybski 1933).

Gunther Schmidt,Buch: Liebesaffäre zwischen Problem und Lösung; Hypnosystemisches Arbeiten...Entscheidungen fallen im Limbischen System des Gehirn (S 47). Sich selbst organisierende Prozesse (Autopoiese S 50).
Bereits kleinste Organismen wissen wann es zu heiß oder zu kalt ist und gehen dann in Bewegung zum Ort des besten Überlebens.Vance Packard,Buch: Die geheimen Verführer, 1957. Legte bereits offen dar wie sich die Wirtschaft der Psychologie bedient um den Absatz zu steigern.Harald Rempt,Vortrag: Hypnose und Manipulation 2005
Wolfgang Walker, Buch: Abenteuer Kommunikation (Beschreibung von Milton Erickson und seinem pragmatischen Arbeiten mit dem UnbewusstenVon:Harald Rempt,Heilpraktiker Psychotherapie HpG, Hypnose-Therapeut, NLP-Therapeut, NLP-Coach, Buchautor "Gespräche Mit-Wirkung"E-Mail: harald.rempt@t-online.dehttp://www.haraldrempt.wave.at/